Im Nordosten von Peking wurde in den 50er Jahren die
Fabrik 798 von DDR-Ingenieuren im Bauhaus-Stil errichtet.
Seit dem Jahr 2000 hatte sich in den teilweise leer stehenden
Fabrikhallen die junge chinesische Avantgarde niedergelassen
und gegen den anfänglichen Widerstand der Behörden
entwickelte sich eine Off-Kunstszene.
Mittlerweile ist dies vom Offiziellen China akzeptiert und die
Fabrik 798 ist zum Synonym und Kulminationspunkt der
chinesischen Kunstszene geworden. Gerade in den letzten
Jahren hat sich die Fabrik 798 zu einer bedeutendsten
Touristenattraktion Pekings gewandelt.
‚Beijing 798‘ beschreibt die Geschichte der Fabrik 798 auf
dem Weg aus dem Untergrund bis zum internationalen
Galerienstandort, porträtiert die Protagonisten der zeitgenös-
sischen chinesischen Kunstszene zwischen Zensur im
eigenen Land und Auftritt in den größten Auktionshäuser
der Welt und zeichnet ein ungewohntes Bild von Peking. |